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Ingela

SPS-Steuerungen

SPS-Steuerungen für Maschinen und Industrieanlagen

Anlagengröße, Sensorik, Reaktionszeiten und Sicherheitsanforderungen bestimmen den Aufbau einer SPS-Steuerung. INGELA stimmt Hardware, Elektrokonstruktion und Software direkt aufeinander ab und prüft die fertige Steuerung unter Spannung.

Lassen Sie Ihre SPS-Steuerung von INGELA planen.

  • Zentrale und dezentrale Steuerungsarchitekturen
  • CRA-Konform
  • SPS-Hardware und Software aus einem abgestimmten Projekt
  • Sicherheitslösungen mit F-CPU oder Sicherheitsschaltgerät
  • Geplante Reserven für spätere Erweiterungen
  • Vollständige Prüfung im INGELA Quality-Gate
SPS Softwareentwicklung
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Die Anlage gibt die Steuerungsarchitektur vor

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Kompakte Maschinen können mit einer zentral aufgebauten SPS wirtschaftlich gesteuert werden. Bei größeren Anlagen mit vielen Sensoren und Aktoren setzt INGELA bevorzugt auf dezentrale Strukturen. Kurze Signalwege und funktional gegliederte Anlagenbereiche erleichtern Installation und Service.

Eine redundante Steuerungsarchitektur wird umgesetzt, wenn sie durch die kundenseitigen Anforderungen vorgegeben ist. Die benötigte Rechenleistung, der Speicherbedarf und die Kommunikationslast richten sich nach Größe und technologischer Aufgabe der Anlage.

I/O-Planung gemeinsam mit der Softwareentwicklung

Sensoren und Aktoren bilden die Grundlage der vollständigen I/O-Struktur. Die Elektrokonstruktion stimmt das benötigte SPS-Hardwarepaket direkt mit der Softwareentwicklung ab. Signalarten, Baugruppen und Kanalbedarf werden dadurch aus derselben technischen Grundlage entwickelt.

Vollständige Prozessunterlagen sind dafür unverzichtbar. Fehlt ein Signal beispielsweise im P&ID, kann es in der Hardwareplanung nicht berücksichtigt werden. INGELA plant deshalb freie I/O-Kanäle und weitere Reserven ein, damit spätere Ergänzungen technisch umsetzbar bleiben.

Kommunikation zwischen Steuerung und Feldgeräten

SPS, dezentrale Peripherie, Antriebe und Messgeräte müssen zuverlässig miteinander kommunizieren. Für die sicherheitsgerichtete Kommunikation setzt INGELA auf PROFIsafe.

Unterstützt ein angeschlossenes Gerät das vorgesehene Protokoll nicht, integrieren wir ein geeignetes Kommunikationsmodul. Dieses übersetzt zwischen den beteiligten Systemen und bindet den Kommunikationspartner in die Steuerungsarchitektur ein.

F-CPU oder klassisches Sicherheitsschaltgerät

Bei umfangreichen Sicherheitsfunktionen arbeitet INGELA bevorzugt mit einer fehlersicheren CPU. Dazu gehören Anlagen mit sicherheitsgerichteter analoger Sensorik, sicheren Antriebsfunktionen oder Schutzumhausungen mit mehreren überwachten Zugängen.

Besitzt eine Maschine lediglich eine überschaubare Sicherheitsfunktion wie einen einzelnen Not-Halt, kann eine Standard-CPU in Verbindung mit einem separaten Sicherheitsschaltgerät ausreichen. Die gewählte Lösung richtet sich nach dem tatsächlichen Sicherheitsumfang der Anlage.

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Selektive Versorgung begrenzt Fehlerfolgen

Die 24-Volt-Gleichspannungsversorgung wird in mehrere Kanäle für unterschiedliche Anlagenbereiche aufgeteilt. Eine selektive Potentialverteilung sorgt dafür, dass eine Störung möglichst auf den betroffenen Bereich begrenzt bleibt.

Auch Potenzial-Gruppen und elektrische Trennungen werden passend zur Anlagenstruktur aufgebaut. Dadurch lassen sich einzelne Funktionsbereiche gezielter absichern, prüfen und warten.

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Ausgelegt auf die realen Umgebungsbedingungen

Temperatur, Feuchtigkeit, Staub und elektromagnetische Störungen beeinflussen die Auswahl und Installation der SPS-Komponenten. INGELA berechnet die Verlustleistung des Schaltschranks im digitalen Zwilling und ermittelt daraus die benötigte Kühl- oder Heizleistung.

Die geplante Innentemperatur orientiert sich an der empfindlichsten Komponente im Schaltschrank. Feuchtigkeit wird über Hygrostat, Heizung oder Lüftung geregelt. Das erforderliche IP-Rating definiert den Schutz des Gehäuses gegen äußere Einflüsse.

Unsere Schaltschränke werden EMV-konform aufgebaut. Abschirmungen werden fachgerecht aufgelegt, Regler auf kurzem Weg direkt mit der Montageplatte verbunden und störungsanfällige Bereiche bei der Anordnung berücksichtigt.

Reserven für spätere Erweiterungen

Bereits während der Planung klärt INGELA, wie sich die Maschine oder die Anlage künftig entwickeln könnte. Daraus ergeben sich sinnvolle Reserven für I/O-Kanäle, Netzwerkanschlüsse, Einbauflächen und elektrische Leistung.

Auch zusätzliche Bohrungen oder vorbereitete Klemmleisten können früh berücksichtigt werden. Erweiterungen lassen sich dadurch später mit geringerem konstruktivem und mechanischem Aufwand umsetzen.

Softwareentwicklung Bei Ingela
Softwareentwicklung Bei Ingela

Vollständige Prüfung im INGELA Quality-Gate

Die fertige Steuerung wird im INGELA Quality-Gate unter Spannung zu 100 Prozent geprüft. Erst danach schließen wir eine Simulationsperipherie an.

In dieser Testumgebung prüft die Softwareentwicklung das Zusammenspiel von Hardware und SPS-Programm. Betriebsbedingungen und Störungen werden simuliert und dokumentiert. Viele Fehler lassen sich dadurch bereits im Haus erkennen, bevor die Steuerung an der Anlage in Betrieb genommen wird.

Kundenservice Software
Kundenservice Software

SPS-Hardware, Software und Prüfung aus einer Hand

INGELA verbindet Elektrokonstruktion, Steuerungsbau und Softwareentwicklung in einem durchgängigen Projekt. Sie erhalten eine SPS-Steuerung, deren Architektur zur Anlage passt, definierte Erweiterungsreserven bietet und vor der Auslieferung umfassend geprüft wurde.

Sprechen Sie mit INGELA über Ihre neue SPS-Steuerung.

FAQ zu SPS-Steuerungen

Eine dezentrale Architektur eignet sich vor allem für größere Anlagen mit räumlich verteilten Sensoren und Aktoren. Dezentrale I/O-Stationen verkürzen Leitungswege und erleichtern die Gliederung in funktionale Anlagenbereiche.

Eine redundante Architektur wird umgesetzt, wenn die Kundenvorgaben oder die geforderte Anlagenverfügbarkeit dies verlangen. Der zusätzliche Hardware- und Planungsaufwand wird im Projektumfang berücksichtigt.

Eine F-CPU kommt bevorzugt bei umfangreichen Sicherheitsanwendungen zum Einsatz. Beispiele sind sichere Antriebsfunktionen, analoge Sicherheitssensorik und Schutzumhausungen mit mehreren überwachten Zugängen.

Ja. INGELA plant freie I/O-Kanäle, Platzreserven und zusätzliche Anschlussmöglichkeiten anhand der absehbaren Anlagenentwicklung. Der mögliche Umfang hängt von den vereinbarten Reserven ab.

Die Steuerung wird unter Spannung vollständig im Quality-Gate geprüft. Anschließend testet die Softwareentwicklung Hardware und Programm mit einer Simulationsperipherie. Die geprüften Betriebsbedingungen und Störungsszenarien werden dokumentiert.

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