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Zielsicher durch den Kabeldschungel

 

Aktuelle  Projekte werden bei hohem Kostendruck technisch immer aufwändiger. Gleichzeitig sind die Stückzahlen  gering, oftmals wird nur eine Anlage gefertigt.


Um die Steuerungen dennoch rationell fertigen zu können, werden bereits Maßnahmen in der Elektrokonstruktion von Ingela getroffen.

"Durch den Einsatz der ePlan ProPanel Software können auch die mechanischen 3D-Daten der Anlage in den Schaltplan importiert werden. Dadurch können wir beispielsweise die benötigten Kabellängen millimetergenau  im Voraus bestimmen. Das spart nicht nur wertvolle Ressourcen, es ermöglicht uns auch Kabelbäume zu erstellen ohne überhaupt einen Prototyp zu benötigen. Der Kabelbaum kann einbaufertig auf unserer vollautomatischen Kabelkonfektioniermaschine gefertigt und punktgenau in der Steuerung verlegt werden." sagt Marc Lamschick aus der Elektrokonstruktion von Ingela.

 

Bild: Planung der Kabelwege im 3D-Modell.


Durch die Investition in mobile PC-Stationen in der Fertigung kann sowohl der Schaltplan als auch die Verlegung der Kabel, das "Routing", papierlos vom Mitarbeiter kontrolliert werden.

 

Bild: Mobile PC Stationen für die papierlose Fertigung


Durch die konsequente Nutzung der neuesten verfügbaren Industrie 4.0 Technologien bleibt  Ingela innovativ und bietet seinen Kunden immer ein Quäntchen mehr.


Ingela vorne mit dabei beim Impfen

 

Nach dem Wegfall der Impfpriorisierung besteht jetzt auch die Möglichkeit sich beim Betriebsarzt impfen zu lassen. Die Geschäftsführung von Ingela konnte es allen ihren Mitarbeitern ermöglichen, sich zeitnah vom Betriebsarzt gegen das Covid19 Virus zu impfen zu lassen.

Der erste Impftermin fand bereits statt und konnte direkt im Betrieb stattfinden.

 

Die Hürden waren allerdings hoch: Klärung des rechtlichen Rahmens, Aufklärungsarbeit, Beschaffung und Lagerung des Impfstoffes, personelle Unterstützung sowie einige Terminplanungen.

"Dies bedeutete für ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitern wie Ingela einige Herausforderungen, weshalb dies normalerweise nur von größeren Unternehmen realisiert werden kann." berichtet Iris Müller von der Geschäftsleitung.

Dennoch sind wir überzeugt, dass der Aufwand sich mehr als gelohnt hat. Neben der erhöhten Sicherheit im Betrieb profitieren auch die Mitarbeiter selbst vom einfachen und unkomplizierten Ablauf der Impfung.

Die hohe Beteiligung der Belegschaft bestätigt dies.  

 

Neben den bereits realisierten Maßnahmen wie dem zur Verfügung stellen von FFP2 Masken und der freiwilligen Testmöglichkeit für alle Mitarbeiter, ist die Impfmaßnahme ein weiterer Schritt zurück in die Betriebsnormalität.

Bei der aktuell überraschend starken Auftragslage ist jeder Mitarbeiter unentbehrlich.

Übrigens ist der Aufgrund von Nebenwirkungen befürchtete Krankenstand größtenteils ausgeblieben.

 

Bild: Die ersten Mitarbeiter beim Informationsgespräch.
Rechts im Bild, unser Betriebsarzt Herr Dr.Tillwich mit seiner Frau.
In der Mitte stehend, die Geschäftsleitung von Ingela, Iris Müller und Ingo Straub.


 

Ingela stemmt schwere Lasten bei großen Projekten.

 

Das Team von Ingela konnte Anfang des Jahres 2020 seine Flexibilität bei einem weiteren herausfordernden Projekt unter Beweis stellen:

Die Gesamtaufgabe des Projektes war es, eine Werkzeugmaschine mit einem Schwerlast-Beladesystem auszustatten. Ein weiteres Highlight war die Integration der Anlage in das unternehmensweite Produktionssteuerungssystem des Endkunden.

 

Unser Kunde benötigte für das Sonderprojekt im Herbst 2019 eigentlich nur einen Schaltschrank mit Achssteuerungen samt Programmierung von Ingela. Bei den Verhandlungen in Bisingen war unser Kunde sofort von den großzügigen Produktionsmöglichkeiten in unserem Betrieb überzeugt. Da Ingela auch für einen großen Teil der Programmierung verantwortlich war, wurde beschlossen das Projekt zur Vorinbetriebnahme direkt bei Ingela in Bisingen aufzubauen. 

Bild: Für das Aufstellen wurde ein 12t Stapler benötigt.

Gesagt, getan: Unsere beteiligten Projektpartner haben ihre Komponenten daraufhin nach Bisingen geliefert und aufgebaut. Dazu zählten unter anderem die Mechanik des 4,2m hohen 4-Achs Schwerlasthandlings mit Tragfähigkeit von 1,5 Tonnen, ein Regalsystem zur Aufnahme von acht ebenso schweren Werkstückpaletten und einem Rüstplatz mit Drehvorrichtung. Der Schaltschrank mit der Antriebs und Sicherheitstechnik von Ingela, eine optisch ansprechende Schutzumhausung sowie ein übergeordneter Steuerungs-Leitrechner rundeten das Projekt-Paket ab.

Nach dem Aufbau und Zusammenfügen durch unsere Projektpartner hat die Softwareabteilung von Ingela die Komponenten zum Leben erweckt. Ein großer Teil der Inbetriebnahme und Testläufe konnte bereits in Bisingen erledigt werden und ermöglichte eine kurze Inbetriebnahme-Phase von nur 4 Tagen beim Endkunden.

 

 

Bild: Innenansicht der Gesamtanlage

Das Projekt wurde trotz seiner ungewohnten Größe und  der damals neuen Einschränkungen durch Covid-19 erfolgreich abgeschlossen und läuft  seit Juni 2020 beim Endkunden. Ingela hat nach Abschluss des Projektes die Betreuung der Software übernommen und kann sich bei Bedarf per Fernwartung auf die Anlage aufschalten.

 

Die Erfüllung solcher komplexen Kundenwünsche belegt die Wandlung vom klassischen Steuerungsbaubetrieb, zu einem breit aufgestellten Dienstleister für die Automatisierungstechnik. Für den Geschäftsführer Ingo Straub ist dieser Erfolg ein weiterer Markstein für die Innovationsbereitschaft bei Ingela. 


 

Projektarbeit mit Note 1.0 abgeschlossen.

 

Ingela stellt sich den aktuellen technologischen Herausforderungen, indem es die Ausbildung von Nachwuchs mit hoher technischer Kompetenz fördert.
Unser Mitarbeiter Muhammad Taher Alattar hat sich an der Philipp-Matthäus-Hahn Fachschule für Technik in Balingen zum Staatlich geprüften Elektrotechniker weitergebildet.


Zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung stand eine eigenständige Projektarbeit mit seinem Projektpartner Michael Kleidorfer an. Der Geschäftsführer von Ingela, Ingo Straub hat die Chance sofort genutzt und die Betreuung der Projektarbeit übernommen.
Inhalt der Projektarbeit war die Programmierung einer automatisierten Schaltschrankprüfung. Ziel unseres Entwicklungsprojektes ist es, die manuelle Qualitätsprüfung unserer Serienschaltschränke zu automatisieren. Bisher wurde die Prüfung mit einem vorbereiteten Messprotokoll mit hunderten Prüfpunkten abgearbeitet. Dafür waren, je nach Schaltschrank, ca. 4 Arbeitsstunden notwendig. Mit der neuen Prüfanlage werden nur noch verschiedene Prüfleitungen angeschlossen und ein automatisches Prüfprogramm gestartet. Dadurch können jetzt 2h Arbeitsstunden eingespart werden. Eventuell gefundene Verdrahtungsfehler werden punktgenau auf dem Display zur sofortigen Behebung angezeigt.

Das Ergebnis der Projektarbeit kann sich sehen lassen: Muhammad Alattar und Michael Kleidorfer haben die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen für die Projektarbeit die Note 1.0 erhalten.

Bild: Michael Kleidorfer und Muhammad Alattar an der Prüfanlage neben einem Schaltschrank.(vlnr)

 

Die Geschäftsführung von Ingela ist stolz auf das erreichte Ergebnis und hat Muhammad Alattar direkt nach Abschluss der Ausbildung eingestellt.  In der Softwareentwicklung betreut er jetzt das Projekt auch über die damaligen Anforderungen der schulischen Projektarbeit hinaus weiter um Verbesserungen an der Prüfanlage zu erzielen. Unter anderem sollen die Prüfergebnisse direkt als digitales Protokoll ausgedruckt und gespeichert werden. Damit wird die weitere Digitalisierung bei Ingela vorangetrieben.

 

Das sehr gute Gesamtergebnis des Projektes zeigt die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit regionalen Bildungsträgern auf und ist ein wichtiger Baustein für die Zukunftssicherung von mittelständischen Firmen wie Ingela.
Gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Unternehmenserfolg!

Bild: Eindrücke von der modernen Bedienoberfläche und der Projektarbeit.

 

Ingela auch in der Umwelt- und Prozesstechnik aktiv

 

Bisher ist der Name Ingela hauptsächlich durch den Bau von Maschinensteuerungen und Schaltschränken bekannt. Das wir aber auch mehr können, konnten wir bereits in mehreren Projekten im Bereich der Umwelttechnik zeigen. Beispielsweise konnte im vergangenen Sommer die Erweiterung des Klärwerkes Pforzheim in Betrieb genommen werden.


Unsere Aufgabe bestand bei dem Projekt darin, die gesamte elektrische Ausrüstung und Programmierung einer Aktivkohlefilterdosierung für die Abwasserreinigung  zu realisieren. Die präzisen Dosieranlagen werden benötigt um biologisch nicht abbaubare Medikamentenrückstände aus dem Klärwasser zu entfernen. Mit dem Verfahren wird den Betreibern von Klärwerken das Erreichen von neu gesetzten Umweltstandards ermöglicht.


Für Ingela gingen die Projektherausforderungen weit über das eigene klassische Profil hinaus. Während die Planung, Konstruktion und Montage des verbauten Schaltschrankes zur bekannten Kernkompetenz zählen, musste beim Einbau und der Inbetriebnahme bei den Endkunden viel Know-How erworben werden.


Dieser Wissenszuwachs wurde durch die Gründung einer eigenen Softwareabteilung im Jahr 2015 ermöglicht. Michael Rauscher, der Abteilungsleiter für die Softwareentwicklung bei Ingela  betont, das Software ein Kernbestandteil von Produkten in der Zukunft sein wird. Bei den bereits realisierten Projekten kann die Dosieranlage ganz im Sinne von Industrie 4.0 von der zentralen Leitwarte des Klärwerkes überwacht und gesteuert werden. Dies wird beispielsweise durch den Einsatz von modernen Netzwerktechniken wie Profi-Net oder intelligenten IO-Link Sensoren möglich. Wir bei Ingela sind froh, an der immer wichtiger werdenden Nahtstelle zwischen Umwelttechnik und Digitalisierung teilhaben zu können.

Die Steuerungstechnik von Ingela in der Aktivkohledosierung bei der Abwasserreinigung Pforzheim. Quelle: Ingela

Die Stadt Pforzheim hat dazu einen lesenswerten Beitrag mit weiteren Details zur Modernisierung ihres Klärwerkes verfasst:

 

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Die Potenziale der Automatisierung voll ausgeschöpft

 

Die Ingela GmbH hat sich in fünf Jahren vom reinen Schaltschrankfertiger zum Engineering-Dienstleister entwickelt. Erfolgsbasis war der Ausbau der Eplan Plattform sowie die Anbindung an Drahtkonfektionierung und mechanische Bearbeitung...

 

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