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Ingela

Elektroplanung Industrie

Elektroplanung für Industrieanlagen - vom Konzept bis zur fertigen Dokumentation

Eine Industrieanlage funktioniert zuverlässig, wenn Energieversorgung, Steuerung, Antriebe, Sicherheitstechnik und Feldgeräte als zusammenhängendes System geplant werden. Wir übernehmen Ihre industrielle Elektroplanung in jeder Projektphase: von der ersten technischen Konzeption über die Ausführungsplanung bis zur Dokumentation des tatsächlich realisierten Anlagenstands.
Dabei betrachten wir die gesamte elektrotechnische Ausrüstung. Unsere Planung reicht vom Schaltschrank über Sensoren und Aktoren bis zu den Leitungswegen in der Maschine. Mit EPLAN, 3D-Konstruktion und durchgängig gepflegten Projektdaten schaffen wir eine Grundlage, die sich in Fertigung, Montage, Softwareentwicklung und späterem Service verwenden lässt.

Ihre Vorteile mit INGELA:

  • Einstieg in jeder Projektphase
  • EPLAN-Planung der gesamten elektrotechnischen Ausrüstung
  • Digitaler Zwilling und räumliche Kabelplanung mit Harness proD
  • Als Einzelleistung oder gemeinsam mit Fertigung und Software
  • Durchgängige Dokumentation bis zum ausgeführten Anlagenstand

Sie benötigen zusätzliche Kapazität in der Elektroplanung oder wollen ein komplettes Anlagenprojekt an einen erfahrenen Partner übergeben. INGELA steigt dort ein, wo Sie Unterstützung brauchen, und übernimmt einen klar definierten Leistungsumfang.

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Industrielle Elektroplanung verbindet Funktion, Raum und Fertigung

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Ein Stromlaufplan beschreibt elektrische Zusammenhänge. Für eine fertigungsgerechte Elektroplanung müssen diese Zusammenhänge mit dem realen Aufbau der Maschine verbunden werden. Betriebsmittel brauchen Platz, Leitungen geeignete Wege und elektrische Komponenten eine Auslegung für die vorgesehenen Betriebsbedingungen.

Wir führen diese Ebenen in einem EPLAN-Projekt zusammen. Die elektrische Funktion entsteht in EPLAN Electric P8. Auf dieser Basis entwickeln wir mit EPLAN Pro Panel den räumlichen Aufbau des Schaltschranks. Im digitalen Zwilling prüfen wir die Anordnung der Komponenten, mögliche Kollisionen, Leitungswege und die thermische Belastung, bevor Material bearbeitet wird.

Aus dem freigegebenen Modell entstehen Daten für weitere Arbeitsschritte. Dazu gehören Stücklisten, Klemmen- und Verbindungsinformationen, Beschriftungen, Leitungsdaten sowie Angaben für die mechanische Bearbeitung. Die Fertigung arbeitet dadurch mit demselben Planungsstand wie die Konstruktion.

Grafik Step Modell bei Ingela

Elektroplanung für die gesamte elektrische Ausrüstung

Der benötigte Planungsumfang richtet sich nach Ihrer Maschine oder Anlage. Bei INGELA kann die Elektroplanung die komplette elektrische Ausrüstung umfassen. Wir berücksichtigen die Energieeinspeisung, Verteilungen und Schutzorgane ebenso wie Steuerungshardware, dezentrale Peripherie, Antriebstechnik, Sicherheitsfunktionen, Sensoren und Aktoren.

Auch die Feldverkabelung gehört zum Gesamtbild. Anschlussorte, Kabeltypen, Steckverbindungen und Verlegewege müssen mit dem Maschinenlayout übereinstimmen. Je früher diese Informationen zusammengeführt werden, desto präziser lassen sich Kabellängen, Übergabepunkte und Montageabläufe vorbereiten.

Sie können unsere Elektroplanung als eigenständige Leistung beauftragen oder mit Schaltschrankbau, SPS-Programmierung, Montage und Inbetriebnahme verbinden. Bei einer Teilbeauftragung stimmen wir die benötigten Ergebnisse und Übergabeformate zu Projektbeginn mit Ihnen ab.

Welche Ausgangsdaten benötigt eine belastbare Elektroplanung?

Die erforderlichen Unterlagen hängen von der Aufgabe ab. Für verfahrenstechnische Anlagen bilden Rohrleitungs- und Instrumentenfließbilder, sogenannte R&I-Fließbilder oder P&IDs, sowie Gerätelisten häufig den Ausgangspunkt. Sie zeigen, welche Messstellen, Ventile, Antriebe und weiteren Feldgeräte berücksichtigt werden müssen.

Bei Antriebsaufgaben benötigen wir Angaben zu Lasten, Drehmomenten, Geschwindigkeiten und mechanischen Übertragungswegen. Daraus lässt sich ein geeignetes Antriebspaket aus Motor, Umrichter und Schutzkomponenten auslegen. Ein Maschinen- oder Anlagenlayout liefert die räumliche Grundlage für Schaltschränke, Bedienstellen, Sensorik und Verkabelung.

Kundenspezifische Freigabelisten, Betriebsmittelkennzeichnungen, bevorzugte Hersteller und Dokumentationsvorgaben sollten spätestens zum Projekt-Kick-off vorliegen. Fehlende Informationen identifizieren wir gezielt und klären gemeinsam, welche Entscheidungen oder Ergänzungen für die weitere Planung erforderlich sind.

Elektrische Dimensionierung für den vorgesehenen Betrieb

Leitungen, Stromkreise und Schutzorgane werden nach den elektrischen Lasten, den zu erwartenden Betriebsbedingungen und den für das Projekt geltenden Regelwerken ausgelegt. Dabei betrachten wir unter anderem Strombelastbarkeit, Spannungsfall, Kurzschlussbeanspruchung, Selektivität und elektromagnetische Verträglichkeit.

Auch die Umgebung beeinflusst die Konstruktion. Temperatur, Feuchtigkeit, Staub, Vibrationen und besondere Einsatzbereiche können andere Gehäuse, Klimatisierungskonzepte oder Komponenten erfordern. Im digitalen Zwilling ermitteln wir die Verlustleistung des Schaltschranks und leiten daraus die benötigte Kühl- oder Heizleistung ab. Die zulässige Innentemperatur richtet sich nach den empfindlichsten eingesetzten Komponenten.

Für eine EMV-gerechte Ausführung berücksichtigen wir Leitungsführung, Schirmung, Erdung und den räumlichen Aufbau. Regler und weitere störungsrelevante Geräte werden mit geeigneten Anschlüssen und möglichst kurzen Erdungsverbindungen eingeplant.

E Konstruktion INGELA

Schnittstellen vor der Detailplanung eindeutig festlegen

Viele Verzögerungen entstehen an den Übergängen zwischen Maschine, Schaltschrank, Anlagenperipherie, Gebäudetechnik und zugelieferten Teilsystemen. Eine belastbare Elektroplanung braucht deshalb klare Schnittstellendefinitionen.

Wir klären, welche Signale übertragen werden, ob die Verbindung über Einzeladern oder ein Bussystem erfolgt und welches Kommunikationsprotokoll verwendet wird. Auch Versorgungsspannungen, Potenzialbezüge, Steckverbinder, Verantwortungsgrenzen und die benötigten Datenpunkte werden festgelegt.

Diese Abstimmung betrifft zugleich die Softwareentwicklung. I/O-Struktur, Kommunikationspartner und Sicherheitsfunktionen werden zwischen Elektrokonstruktion und SPS-Programmierung abgestimmt. Dadurch passen Steuerungshardware, Stromlaufplan und Softwarearchitektur zum selben Anlagenkonzept.

Mit Harness proD reicht die Planung bis in die Maschine

Die räumliche Planung endet bei uns nicht an der Schaltschranktür. Mit EPLAN Harness proD können wir Leitungs- und Verlegewege innerhalb einer Maschine oder Anlage auf Grundlage vorhandener CAD-Daten auslegen.

Das Maschinenlayout zeigt, wo Sensoren, Aktoren, Antriebe, Bediengeräte und dezentrale Baugruppen sitzen. Auf dieser Basis werden mögliche Verlegewege, benötigte Kabeltypen und Kabellängen ermittelt. Die Ergebnisse fließen zurück in den EPLAN-Datenbestand und ergänzen die elektrische Dokumentation.

Dadurch entstehen präzisere Grundlagen für Kabelkonfektion und Montage. Besonders bei größeren Anlagen, wiederkehrenden Maschinenvarianten oder langen Leitungswegen lässt sich der Materialbedarf früher bestimmen. Steckverbindungen und Übergabepunkte können bereits während der Konstruktion berücksichtigt werden.

Digitale Freigaben halten Änderungen unter Kontrolle

Anforderungen verändern sich während eines Industrieprojekts. Betriebsmittel werden ergänzt, Schnittstellen angepasst oder Komponenten aufgrund ihrer Verfügbarkeit ersetzt. Solche Änderungen müssen im Stromlaufplan, in der Fertigung und in der Dokumentation denselben Stand erreichen.

Unsere Stromlaufpläne werden über EPLAN eView in der Cloud bereitgestellt. Fertigung, Kunde, Montage und Inbetriebnahme greifen auf die freigegebene Datei zu und können Abweichungen als digitale Redlines markieren. Unsere Konstruktion wird über neue Hinweise informiert, prüft die Änderung und arbeitet sie kontrolliert in das Projekt ein.

Bei der Auslieferung sind die validierten Redlines in den Planungsdaten verarbeitet und abgeschlossen. Dadurch stimmen Dokumentation und ausgeführter Anlagenstand überein. Für Wartung, Fehlersuche oder spätere Erweiterungen steht eine belastbare As-built-Dokumentation zur Verfügung.

Schaltschrank Zeichnung Sonderprojekt
Schaltschrank Zeichnung Sonderprojekt

Elektroplanung als Einzelleistung oder Teil eines Gesamtprojekts

Sie können INGELA ausschließlich mit der Elektroplanung beauftragen. In diesem Fall definieren wir gemeinsam, welche Unterlagen Ihre Fertigung, Ihr Softwarepartner oder der spätere Betreiber benötigt. Die Übergabe kann unter anderem als EPLAN-ZW1-Projekt erfolgen, sodass editierbare Quelldaten für die weitere Bearbeitung verfügbar bleiben.

Auf Wunsch übernehmen wir weitere Bausteine: Schaltschrank- und Steuerungsbau, Kabelkonfektion, SPS- und HMI-Programmierung, Montage, Inbetriebnahme und Service. Die enge Verbindung zwischen Konstruktion und Fertigung liefert unmittelbare Rückmeldungen zur praktischen Umsetzbarkeit.

Diese Arbeitsweise eignet sich auch für Unternehmen, die ihre eigene Konstruktionsabteilung bei Auftragsspitzen entlasten möchten. Wir übernehmen klar abgegrenzte Arbeitspakete und richten Datenstruktur, Kennzeichnung und Dokumentation an Ihren internen Standards aus.

SPS Softwareentwicklung
SPS Softwareentwicklung

Vom ersten Planungsstand zur fertigungsgerechten Lösung

Zu Beginn klären wir Aufgabe, Projektstand und gewünschte Leistungstiefe. Danach prüfen wir die vorhandenen Unterlagen und definieren offene technische Punkte. Kundenvorgaben, Schnittstellen und Freigaben werden in einer gemeinsamen Projektstruktur zusammengeführt.

Während der Konstruktion stimmen wir Hardware, Softwareanforderungen und räumlichen Aufbau fortlaufend ab. Der digitale Zwilling dient als zusätzlicher Kontrollpunkt vor der Datenausleitung in die Fertigung. Dabei können beispielsweise Abweichungen im Stromlaufplan, ungeeignete Artikeldaten oder fehlerhafte Konfektions- und Bearbeitungsinformationen erkannt und korrigiert werden.

Übergeben Sie Ihre Elektroplanung an INGELA, als klar abgegrenztes Arbeitspaket oder als Teil einer vollständigen Automatisierungslösung. Wir schaffen EPLAN-Daten, mit denen Konstruktion, Fertigung, Montage und Service zuverlässig weiterarbeiten können.

FAQ zur Elektroplanung für die Industrie

Ja. Wir können die Elektroplanung in jeder Projektphase übernehmen. Zu Beginn prüfen wir den vorhandenen Stand, offene Entscheidungen und die benötigten Ergebnisse. Der weitere Umfang wird so abgegrenzt, dass bestehende Arbeiten und Verantwortlichkeiten erhalten bleiben.

Ja. Wir berücksichtigen vorgegebene Betriebsmittelkennzeichnungen, Herstellerfreigaben, Dokumentationsstrukturen und weitere Werksnormen. Die Anforderungen sollten möglichst zum Kick-off bereitstehen. Fehlende Angaben fordern wir gezielt an.

Die Übergabe wird projektspezifisch vereinbart. Möglich ist unter anderem ein editierbares EPLAN-Projekt im ZW1-Format. Ergänzende Unterlagen wie Stücklisten, Klemmenpläne oder Fertigungsinformationen richten sich nach dem beauftragten Leistungsumfang.

Ja. Bestehende Unterlagen können geprüft, aktualisiert und an einen geänderten Anlagenstand angepasst werden. Voraussetzung ist eine belastbare Bestandsgrundlage. Abweichungen aus Montage oder Inbetriebnahme werden als Redlines erfasst und nach technischer Prüfung in die Dokumentation übernommen.

Die Beteiligten greifen über EPLAN eView auf den freigegebenen Planungsstand zu. Abweichungen werden digital markiert und an unsere Konstruktion zurückgemeldet. Nach der Prüfung fließen die Änderungen in die As-built-Dokumentation ein.

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