Ingela

Roboterzellen

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Schlüsselfertige Roboterzellen: Bis zu 16 Stunden mehr Produktionszeit am Tag

Fachkräftemangel und fehlende Schichtbereitschaft sind aktuell die größten Engpässe im Mittelstand. Maschinen stehen still, weil das Personal für die Bedienung fehlt. Mit den maßgeschneiderten Roboterzellen von Ingela entkoppeln Sie Ihren Output von der Personaldecke. Wir liefern Ihnen vollständig autarke, schlüsselfertige Automatisierungseinheiten, die Ihre Fertigung rund um die Uhr am Laufen halten – von der Konstruktion bis zur sicheren Inbetriebnahme.

Machen Sie Ihre Produktion unabhängig von Personalausfällen.

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Der Engpass in der Fertigung – und die Lösung von Ingela

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Manuelles Teilehandling ist fehleranfällig und bindet wertvolle Fachkräfte an monotone, ergonomisch belastende Aufgaben. Das Resultat: Schwankende Qualität, unnötiger Ausschuss und nicht realisierbare Nachtschichten. Eine Roboterzelle standardisiert diese Abläufe sofort messbar.

Herausforderung ohne Automatisierung Die Ingela-Lösung (Roboterzelle & Cobot)
Personalmangel in Spät- und Nachtschichten 24/7-Betrieb durch autarkes Maschinen-Handling
Schwankende Qualität und Toleranzen 100 % Reproduzierbarkeit und konstanter Output
Fehlende Nachverfolgbarkeit bei Zwischenschritten Integrierte Laserbeschriftung direkt in der Zelle
Ergonomische Belastung (Heben, Überkopf) Übernahme schwerer Tätigkeiten durch das System

Der 16-Stunden-Hebel für Ihre Kapazitätsplanung

Das Auftragsbuch ist voll, doch ab dem späten Nachmittag stehen die Anlagen still. Genau vor diesem Problem stand einer unserer Kunden: Er fand schlichtweg kein Personal mit Schichtbereitschaft. Die teuren Bearbeitungszentren lieferten dadurch nur einen Bruchteil ihres eigentlichen Potenzials.

Der Engpass: Kapazitätsgrenze durch Personalmangel Trotz voller Auslastung in der Normalschicht war eine Verlängerung der Produktionszeit manuell nicht darstellbar. Das Unternehmen stieß an eine harte Wachstumsgrenze – nicht aus technischen, sondern aus rein personellen Gründen.

Die Lösung: Nahtlose Übernahme durch das FLEX-CO-Modul Anstatt den kompletten Fertigungsprozess aufwendig umzustrukturieren, integrierten wir unser FLEX-CO-Modul direkt an der bestehenden Maschine. Sobald die reguläre Schicht das Werk verlässt, übernimmt das autonome System die komplette Bauteilzuführung und Maschinenbeladung.

Das messbare Ergebnis: Entkopplung von der Personaldecke Der Einsatz der Automatisierung veränderte die Wirtschaftlichkeit der Anlage grundlegend:

  • 16 Stunden Produktionszeitverlängerung: Die reine Maschinenlaufzeit konnte um zusätzliche 16 Stunden pro Tag gesteigert werden.
  • Konstant hoher Output: Die Anlage produziert völlig autark weiter. Der Ausstoß ist absolut planbar und unabhängig von der Personalverfügbarkeit.
  • Gleichbleibende Qualität: Der standardisierte Prozess eliminiert manuelle Schwankungen und stellt sicher, dass auch in der autonomen Betriebszeit durchgehend höchste Qualität gefertigt wird.
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Maximale Flexibilität für KMU: Das FLEX-CO-Modul

Klassische, fest verschraubte Roboterzellen sind oft starr und lohnen sich für kleine und mittlere Unternehmen mit häufigen Produktwechseln kaum. Um auch bei der Kleinserienfertigung wirtschaftlich zu bleiben, haben wir das FLEX-CO-Modul entwickelt. Es bringt die Automatisierung genau dorthin, wo sie an diesem Tag gebraucht wird.

  • Plug-and-Play Mobilität: Das kompakte Modul lässt sich einfach per Hubwagen oder auf Rollen an eine andere Maschine versetzen.
  • Automatisches Einmessen: An der neuen (oder alten) Position misst sich das System vollautomatisch ein. Ein langwieriges Teachen entfällt.
  • Schnelle Rüstzeiten: Ein kurzer Wechsel des Greifwerkzeugs und eine minimale Programmanpassung genügen, um ein komplett neues Bauteil zu bearbeiten.
  • Risikofreie Testphase: Um Machbarkeit und Nutzen vor der finalen Investition zu beweisen, kann ein FLEX-CO-Modul vorab zu Testzwecken in Ihrer realen Produktion integriert werden.
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Der Ingela-Prozess: In 5 Schritten zur laufenden Roboterzelle

Wir machen komplexe Automatisierung für Sie planbar. Von der ersten Idee bis zum After-Sales-Service begleiten wir Sie transparent und strukturiert.

  1. Anforderungsanalyse: Wir besprechen Ihre Kapazitätsziele, Bauteile und die räumlichen Gegebenheiten.
  2. Machbarkeitsprüfung & 3D-Layout (PoC): Wir simulieren die Bewegungsabläufe, Greifprozesse und Störkonturen virtuell. Sie erhalten ein exaktes 3D-Konzept.
  3. Angebot & Konstruktion: Nach der Freigabe erfolgt die Konstruktion inklusive lückenloser Dokumentation und Digitalem Zwilling im EPlan.
  4. Realisierung & Testphase: Wir bauen die Anlage auf. Bei Bedarf stellen wir ein FLEX-CO-Modul für erste Testläufe in Ihrer Halle bereit.
  5. Inbetriebnahme & Service: Wir schulen Ihr Team vor Ort. Danach sichern wir die Anlagenverfügbarkeit durch schnellen Telefon-Support, sichere Fernwartung und Vor-Ort-Service.
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Engineering & Maschinensicherheit ohne Kompromisse

Damit sich eine Roboterzelle nahtlos in Ihre Architektur einfügt, darf in der Konstruktion nichts dem Zufall überlassen werden. Wir garantieren die strikte Einhaltung aller relevanten europäischen und internationalen Normen für den Maschinen- und Anlagenbau.

Richtlinie / Norm Geltungsbereich in unseren Anlagen
ISO 10218-2 Zentraler Standard (Stand der Technik) für Industrierobotersysteme
EU 2023/1230 Konformität mit der aktuellen EU-Maschinenverordnung
EMV-Richtlinie (2014/30/EU) Elektromagnetische Verträglichkeit der Anlage
EN ISO 13849-1 Sicherheit von Maschinen-Steuerungssystemen (z.B. Cobot-Sensorik)

Planen Sie Ihr Layout mit unseren Konstrukteuren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Integration von Roboterzellen

Ja, das ist ein Kernbestandteil unseres Engineerings. Die Roboterzellen und Cobot-Module lassen sich auch in ältere Maschinenparks (Retrofit) integrieren. Wir passen die übergeordnete SPS-Steuerung an, verarbeiten vorhandene E/A-Signale und konstruieren individuelle Greifsysteme, um die Schnittstelle zwischen Ihrer Bestandsmaschine und der neuen Automatisierungstechnik reibungslos zu schließen.

Da wir die Roboterzellen als schlüsselfertige Gesamtsysteme ausliefern, agiert Ingela als Inverkehrbringer der Maschine. Wir übernehmen die komplette Risikobeurteilung, setzen alle Schutzeinrichtungen nach ISO 10218-2 und EN ISO 13849-1 um und übergeben Ihnen die Anlage mit einer vollumfänglichen CE-Konformitätserklärung gemäß der aktuellen EU-Maschinenverordnung.

Wenn Sie das Modul per Hubwagen an eine andere Station versetzen, entfällt das zeitaufwendige manuelle Neuprogrammieren (Teachen) der Positionen. Das System nutzt seine integrierte Sensorik, um sich an der neuen – oder zurück an der alten – Position eigenständig relativ zur Maschine zu referenzieren. Die Produktion kann nach einem Werkzeugwechsel sofort sicher starten.

Nein. Unsere Automatisierungseinheiten sind explizit für den Fachkräftemangel im Mittelstand (KMU) konzipiert. Durch die intuitive Softwareoberfläche können angelernte Bediener nach unserer Inhouse-Schulung den täglichen Betrieb, einfache Anpassungen und Umrüstvorgänge selbstständig durchführen. Tiefgreifende Programmierkenntnisse sind für den Produktionsalltag nicht erforderlich.

Absolut. Der Mehrwert einer Roboterzelle steigt mit der Bündelung von Aufgaben. Neben dem reinen „Pick-and-Place“ oder dem Paletten-Handling integrieren wir auf Wunsch weitere Stationen direkt in den Ablauf – beispielsweise die direkte Laserbeschriftung zur Bauteilkennzeichnung oder die Anbindung an automatische Lagerliftsysteme zur direkten Zu- und Abführung.

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