Ingela

HMI Design

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Intuitives HMI Design für die Prozess- und Fertigungsindustrie: Anlagen bedienen ohne Handbuch

Wir entwickeln Human-Machine Interfaces (HMI), die Anlagenprozesse transparent machen, Bedienfehler messbar senken und die Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter spürbar verkürzen.

  • Rollenspezifische Bedienkonzepte: Klare, reduzierte Ansichten für Operator, Instandhalter und Service-Personal.
  • Direkte Systemintegration: Anbindung an das TIA Portal, bestehende SPS-Architekturen und die Antriebstechnik.
  • Plattformunabhängige Visualisierung: Volle Anlagenkontrolle via Industrie-PC, Tablet oder gesichertem Webzugriff.
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Warum komplexe Maschinen keine komplexen Menüs brauchen

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In der Automatisierungstechnik sind Maschinen hochkomplex – die Bedienung darf es nicht sein. Unübersichtliche Menüstrukturen und eine Flut an irrelevanter Information führen im Produktionsalltag zu Fehlbedienungen und teuren Stillstandzeiten. Zudem binden lange Einarbeitungsphasen für neue Anlagenbediener wertvolle Personalressourcen.
Ein durchdachtes HMI Design setzt hier an: Es übersetzt technische Komplexität in klare, prozessorientierte Handlungsanweisungen und schafft Sicherheit im laufenden Betrieb.

Unser Ansatz: Präzise Informationen zur richtigen Zeit

Bei der INGELA GmbH steht die Praxistauglichkeit im Fokus. Bevor wir den ersten Screen projektieren, analysieren wir gemeinsam mit Ihnen, welche Kenndaten, Prozesswerte und KPIs für den sicheren Betrieb Ihrer Anlage auf einen Blick sichtbar sein müssen:

  • Strukturierte Informationsarchitektur: Wir trennen die Grundbedienebene konsequent von Parametrierungen für Service und Instandhaltung. Das schützt vor ungewollten Eingriffen und vermeidet kognitive Überlastung an der Maschine.
  • Intelligente Farb- und Symbolik-Konzepte: Wir nutzen gezielte Farbcodes und etablierte Branchenstandards, um kritische Informationen sofort ins Auge springen zu lassen, während der Normalbetrieb visuell im Hintergrund bleibt.
  • Geführte Fehlerdiagnose: Unser Alarm- und Meldungsmanagement liefert keine abstrakten Fehlercodes, sondern konkrete Systemhinweise und Handlungsanweisungen zur sofortigen Behebung.
  • Mehrsprachigkeit: Mit zentralen Sprachumschaltungen und kulturübergreifend verständlichen Icons rüsten wir Ihre Anlagen für internationale Teams und globale Standorte.
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Verlässliche Architektur und standortübergreifender Zugriff

Eine funktionierende Visualisierung benötigt ein solides Software-Fundament. Wir setzen bei der HMI-Entwicklung auf bewährte Branchenlösungen wie das TIA Portal. Dies sichert die Datenkonsistenz und Performance im Systemverbund von Steuerung (SPS), HMI und Antrieben.

  • Geräteübergreifender Zugriff: Sie rufen Ihre Anlagendaten lokal am Maschinen-Panel, via VNC-Client oder über den Webbrowser auf mobilen Endgeräten ab.
  • Integrierte Fernwartung: Nutzen Sie Remote-Zugänge für effiziente Serviceeinsätze, gezielte Diagnosen aus der Distanz und reduzierte Ausfallzeiten.
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Von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme: HMI Entwicklung für die Praxis

Ihr HMI Design entsteht bei der INGELA GmbH als strukturierter Prozess, der sich exakt in Ihre technischen Anforderungen und Werksnormen einfügt.

  • Standards & Vorgaben: Wir nutzen etablierte Industriestandards oder implementieren die Corporate-Design-Vorgaben Ihres Unternehmens.
  • Inbetriebnahme vor Ort: Wir übergeben nicht einfach nur ein Software-Projekt. Wir sind bei der Inbetriebnahme an der Maschine präsent und prüfen die Bedienbarkeit im Zusammenspiel mit der Hardware.
  • Optimierung im Echtbetrieb: Oft zeigt sich Optimierungspotenzial erst im mehrschichtigen Realeinsatz. Deshalb stehen wir auch nach dem Produktionsstart für Anpassungsschleifen bereit, um das Interface an den Arbeitsalltag anzupassen.

Visuelle Funktionen mit echtem Mehrwert

Ob P&ID-Darstellungen (R&I-Fließschema), Anlagen-Animationen oder detaillierte Trend-Aufzeichnungen: Wir beherrschen das Spektrum der Visualisierungstools. In der industriellen Praxis gilt für uns jedoch der Grundsatz: Weniger ist mehr. Wir verzichten auf rein optische Effekte und implementieren ausschließlich Funktionen, die Ihren Bedienern einen prozessrelevanten Vorteil bringen.

Sprechen Sie mit uns über Ihr nächstes HMI-Projekt

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie wir die Bedienung Ihrer Maschinen sicherer und effizienter gestalten. Profitieren Sie von unserer Erfahrung als Komplettausrüster für Elektrotechnik – von der Planung bis zur Umsetzung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur HMI-Entwicklung

Für die Entwicklung von Maschinenschnittstellen ist die EN ISO 9241 (Ergonomie der Mensch-System-Interaktion) zentral. Sie regelt Grundsätze der Dialoggestaltung und Gebrauchstauglichkeit. Zudem müssen Vorgaben aus der Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) beachtet werden, um sicherzustellen, dass die Visualisierung eine gefahrlose Bedienung ermöglicht und sicherheitsrelevante Zustände (z. B. Not-Halt-Status) eindeutig signalisiert werden.

Ein HMI (Human-Machine Interface) ist maschinennah konzipiert und dient dem Operator zur direkten Steuerung und Überwachung einer spezifischen Anlage. Ein SCADA-System (Supervisory Control and Data Acquisition) agiert übergeordnet. Es sammelt, archiviert und visualisiert Daten aus mehreren Anlagen oder ganzen Fabrikhallen, fokussiert auf langfristige Datenauswertung, Prozessleittechnik und OEE-Tracking (Overall Equipment Effectiveness).

OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) ist ein plattformunabhängiger Kommunikationsstandard in der Industrie. Für das HMI Design ist OPC UA wichtig, da es einen gesicherten, standardisierten und semantisch strukturierten Datenaustausch zwischen Maschinen unterschiedlicher Hersteller (M2M) sowie zwischen der SPS und dem HMI/SCADA-System ermöglicht, ohne auf proprietäre Treiber angewiesen zu sein.

Ja, im Rahmen eines Retrofits lassen sich veraltete HMI-Panels austauschen. Häufig werden Edge-Gateways oder IPCs (Industrie-PCs) zwischen die bestehende (Legacy) SPS und das neue Display geschaltet. Diese übersetzen die alten Kommunikationsprotokolle, sodass aktuelle, HTML5-basierte Web-Visualisierungen genutzt werden können, ohne die Kernsteuerung der Maschine zwingend zu ersetzen.

Netzwerkfähige HMI-Systeme erfordern IT-Sicherheitskonzepte nach IEC 62443. Dies gelingt durch Netzwerksegmentierung (Trennung von OT- und IT-Netzen), gehärtete Betriebssysteme auf den Panels, verschlüsselte Kommunikation via VPN für Remote-Zugriffe sowie Role-Based Access Control (RBAC). Letzteres stellt sicher, dass nur autorisiertes Personal kritische Maschinenparameter ändern kann.

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